Montag, 2. Februar 2009

Ich hab die Schrift geändert, damit auch wirklich jeder lesen kann, wie es mir geht.

Zur Zeit ist es allerdings sehr gewöhnungsbedürftig in Bologna. Es schneit nämlich. Und wenn es nicht schneit, dann regnet es. ; (
Und was macht man in Bologna wenn es im Februar schneit?! Man geht einkaufen. Hier haben die Geschäfte nämlich auch sonntags geöffnet. Es gibt keine vorgeschriebenen Öffnungszeiten, wie in Deutschland. Jeder Italiener kann selbst entscheiden, wann er sein Geschäft öffnen will. Das Gute daran: Samstagsabends um 22. 30 Uhr Eis essen bei Gianni, in der besten Eisdiele der Welt. Oder Sonntagsmittags Shopping bei H&M und IKEA. Das Schlechte daran: Montagsmorgens sind die meisten Geschäfte geschlossen.

Hier ein paar Bilder von Bologna im Schnee.























Und das ist mein Zimmer. Neben dem Schreibtisch hängt eine riesige Italienkarte. Allerdings nicht von mir. Trotzdem sind da schon ein paar Städte markiert, die auch unbedingt noch besuchen will. Wer mitkommen will, kann sich melden.

Erste Eindrücke von der Stadt


Hallo ihr Lieben,
wie die meisten sicherlich schon wissen, bin ich gut in Bologna angekommen und habe auch schon ein Zimmer gefunden. Das ging alles sehr schnell. Ich hab nur eine Nacht im Hotel verbracht und am zweiten Tag schon direkt mein Zimmer bezogen.
Aber erst mal der Reihe nach...
Der Abschied in Deutschland war sehr schön. Danke nochmal an alle, die auf meiner Überraschungsparty waren und vorallem danke an alle, die die tolle Party organisiert haben. (Sowas schönes hat noch nie jemand für mich gemacht. Danke!) Und danke für alle Geschenke, Postkarten, Bilder usw. Die hab ich alle mitgenommen und in meinem Zimmer aufgehängt.
Am 27. 01. gings dann los. Nachdem ich einen ganzen Tag damit verbracht hatte mein Gepäck auf exakt 10 Kilo Handgepäck und 15 Kilo Koffer aufzuteilen, haben meine Mama, mein Opa und ich den langen Weg von Eschenau nach Frankfurt-Hahn angetreten. Und so klein, wie alle Welt behauptet, ist dieser Flughafen gar nicht. Immerhin gibt es was zu essen und eine Aussichtsplattform, die in unserem Fall aber zugefroren war.
Mein Handgepäck war ein Kilo zu schwer. Falls ihr mal mir Ryan-Air fliegen solltet, denkt daran, dass alles was ihr bei euch tragt mit gewogen wird. Bei mir war es die Handtasche. Ich musste also nochwas aus meinem Handgepäck auspacken und so mussten meine Italienisch-Bücher leider in Deutschland bleiben.
Und Lena, meine Schuhe haben bei der Kontrolle auch gepiept.
Bei meinem Marsch über das Rollfeld zum Flugzeug musste ich an Ann-Katrin denken. Ist schon komisch, wenn man nicht durch einen Tunnel in das Flugzeug geleitet wird...
Der Flug verging recht schnell. Ich weiß jetzt auch wieso Ryan-Air angibt, dass sie die einzige Fluggesellschaft sind, die nie Verspätung haben: Weil sie einfach die Flugzeiten länger angeben, als sie eigentlich sind. Ich bin schon nach 70 Minuten in Bologna angekommen, nicht nach den vorgegeben 100 Minuten.
Wer schon mal mit Ryan-Air gelfogen ist, weiß wie der Flug verkäuft. Kein Essen, kein Trinken, unbequeme Sitze, aber die Zeit geht schnell vorbei. Zum Glück hatte ich die Fred (Glücks)Ferkel von Caro dabei. Das war meine einzige Nahrung in der ersten Zeit.
In Bologna angekommen, bin ich direkt mit dem Taxi zum Hotel. Der Taxifahrer hat mich zum Glück sofort verstanden und auch heil abgeliefert. Das Hotel Imperial war sehr schön und ist jedem Bologna-Besucher nur zu empfehlen. Die Frau an der Rezeption hat zum Glück Englisch gesprochen und mir so meinen ersten Tag erleichert.
Ich hatte gar keine Zeit zum Ausruhen oder Auspacken, weil ich kurz darauf sofort in den Bus gestiegen bin und mir mein erstes Zimmer angeschaut habe. Die Busfahrt in Italien kostet 1 Euro für eine Stunde. Die Karten kann man einem Automaten im Bus kaufen. Das ist relativ locker, man braucht nur immer passendes Kleingeld.
Die Wohungsbesichtigung war sehr nett. Kurz darauf hab ich mich schon mit Carina getroffen, die mir mein jetziges Zimmer vermittelt hat. Ich wohne bei Familie Lenzarini in der Via della Barca etwas außerhalb von Bolognas Stadtkern. Nach meiner ersten Nacht im Hotel, konnte ich schon direkt einziehen. Mein Zimmer und die ganze Wohnung ist groß und schön. Besucher sind immer gerne willkommen. Meldet euch einfach, wann ihr Zeit habt.

Alles Liebe,
Hanna